Der Hürther Politiker Klaus Lennartz sucht weiter hartnäckig nach einer Lösung für das „Alte Schwimmbad“ in Alt Hürth.

Lennartz: „Nach dem es in dem Alten Schwimmbad in Alt Hürth vor einigen Wochen einen Brand gab, habe ich die Eheleute Veronika Lenze als Geschäftsführerin und Klaus Luig als Mitgesellschafter der Schwimmbad Alt-Hürth GmbH, in persönlichen Schreiben aufgefordert endlich dafür Sorge zu tragen, dass das Areal gegen unbefugtes Betreten gesichert und in einen halbwegs ansehnlichen Zustand versetzt wird. Zudem hatte ich um Auskunft gebeten, welche Realisation für das Schwimmbad künftig geplant ist. Bislang leider ohne Erfolg.“

Daraufhin habe ich einen renommierten Kölner Fachanwalt konsultiert, um zu erfahren ob und ggf. welche  Schritte man gegen den offensichtlichen Verfall der Immobilie in Alt-Hürth unternehmen kann, so Lennartz.

Lennartz: „Mir wurde empfohlen, dass der Sachverhalt hinsichtlich der Einhaltung der Verkehrssicherheit und  Gewährleistung der Gefahrenabwehr, sowie insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Erhalts eines Baudenkmals geprüft  werden sollte. Deshalb rege ich an, die Denkmalschutzbehörde beim Landschaftsverband Rheinland einzuschalten, um zu beurteilen welche Maßnahmen zum Erhalt des Baudenkmals notwendig sind und wie das Schwimmbad Alt-Hürth dauerhaft als Denkmal geschützt werden kann.

Darüber habe ich Herrn Bürgermeister Breuer jetzt informiert und ihm gegenüber meine Bereitschaft erklärt, die Kosten einer solchen Untersuchung zu übernehmen bzw. mich daran zu beteiligen.

Das ist mir das Alte Schwimmbad wert, in dem ich ebenso wie viele Hürtherinnen und Hürther das Schwimmen gelernt habe und das sogar Olympiastützpunkt für die Sommerspiele des Jahres 1936 war.

Das Schwimmbad in Alt Hürth eignet sich jedenfalls nicht zu einer Immobilie durch deren Verwertung ein  höchstmöglicher Gewinn erzielt  werden kann.  Unser Schwimmbad darf nicht zu einem Spekulationsobjekt verkommen!

 

 

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