Aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 15.09.2017:

SPD-Politiker Klaus Lennartz will beim alten Schwimmbad die Denkmalbehörden einschalten

Alt-Hürth. Um den weiteren Verfall der alten Badeanstalt am Brabanter Platz zu stoppen, will der SPD-Politiker Klaus Lennartz jetzt die Denkmalschutzbehörde beim Landschaftsverband Rheinland einschalten. Es müsse geprüft werden, „welche Maßnahmen zum Erhalt des Baudenkmals notwendig sind und wie das Schwimmbad Alt-Hürth dauerhaft als Denkmal geschützt werden kann“.

Gegenüber Bürgermeister Dirk Breuer habe er sich auch schon bereiterklärt, die Kosten für eine solche Untersuchung zu übernehmen oder sich zumindest daran zu beteiligen. „Das ist mir das alte Schwimmbad wert, in dem ich ebenso wie viele Hürther das Schwimmen gelernt habe und das sogar Olympiastützpunkt für die Sommerspiele des Jahres 1936 war“, so Lennartz.

Der Sozialdemokrat setzt sich seit langem für eine Lösung für das alte Schwimmbad ein. Die Stadt hatte es vor zehn Jahren für einen symbolischen Euro an einen Investor verkauft, der angekündigt hatte, das Bad in ein Rehazentrum umzubauen. Seitdem verfällt das Bad. Nach dem Brand in dem Schwimmbad vor ein paar Wochen hatte sich Lennartz in einem persönlichen Schreiben an die Geschäftsführerin und den Mitgesellschafter der Schwimmbad Alt-Hürth GmbH gewandt und sie aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass das Areal gegen unbefugtes Betreten gesichert und in einen vorzeigbaren Zustand versetzt werde. Auch habe er um Auskunft gebeten, welche zeitlichen Pläne die Investoren für das Schwimmbad haben. „Bislang leider ohne Erfolg“, so Lennartz.

 

Post Navigation