Moderne Bildung ist der Schlüssel für eine prosperierende Gesellschaft und eine zukunftsfähige Wirtschaft.  Deshalb macht sich der Hürther SPD-Politiker Klaus Lennartz mit Nachdruck  für die zeitgemäße Ausstattung der Schulen im Rhein-Erft-Kreis stark.

Lennartz: „In einer sich rasant verändernden, mehr und mehr digitalisierten Gesellschaft wirken deutsche Schulen inzwischen wie ein  letzter Hort der analogen Welt. Entsprechend schlecht ist es um die digitale Bildung unserer Kinder und Jugendlichen bestellt: Verschiedenen aktuellen Erhebungen zufolge verfügen nahezu ein Drittel (30%) der zwölf- und dreizehnjährigen Schüler in Deutschland über keine bis wenige digitale Kompetenzen. Es ist dringend notwendig, dass unsere Schulen jetzt den Übergang von der „Kreidezeit“ in die digitale Gegenwart angehen. Das duldet keinerlei Aufschub mehr und hat allerhöchste Priorität.

Bei Gesprächen im Bundeswirtschaftsministerium bin ich in diesem Zusammenhang auf ein hochinteressantes Instrument zur digitalen Bildung schon für Grundschulkinder aufmerksam gemacht worden – den sogenannten calliope mini. Dabei handelt es sich um einen Minicomputer oder Microcontroller mit einer Entwickleroberfläche, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, eigene Programme für alle möglichen Anwendungen von Apps bis hin zu Minirobotern selbst zu schreiben und umzusetzen. So begreifen die Kinder früh, wie die Technik hinter den digitalen Prozessen funktioniert und lernen einen Computer selbst zu steuern, statt sich von einem Computer steuern zu lassen.

Mehr als 25.000 dieser Mini-Computer sind im Rahmen eines bundesweiten vom BMWi geförderten Pilotprojekts bereits an rund 1.000 Schulen verteilt worden. Die Resonanz bei Experten, Lehrern, Schülern und Eltern ist durchweg positiv.

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ schreibt: „Die vielleicht größtmögliche Umwälzung des deutschen Schulsystems passt in eine Hand. Sie heißt Calliope mini.“

Lennartz: „Erklärtes Ziel des Pilotprojekts ist es, nach und nach 100 Schulen in jedem Bundesland mit den calliope-Controllern auszustatten. Da liegt es natürlich nahe, sich darum zu bemühen, dass dabei auch die eine oder andere Grundschule im Rhein-Erft-Kreis berücksichtigt wird. Erste Gespräche mit der Geschäftsführung der calliope gGmbH  verliefen sehr vielversprechend –  das Unternehmen signalisierte großes Interesse an einem Roll-Out des calliope mini hier im Rhein-Erft-Kreis.“

Noch im Oktober werde er das Unternehmen in Berlin  besuchen und dort weitere Einzelheiten und Voraussetzungen für eine Teilnahme einiger unserer (Grund-) Schulen an dem Projekt klären. Erst dann könne man sich ein genaueres Bild davon machen. ob und ggf. welche Schulen im Rhein-Erft-Kreis dafür in Frage kommen. Deshalb werde er die Bürgermeister der Kreiskommunen im Anschluss an den Ortstermin bei der calliope gGmbH über die Möglichkeiten eines Einsatzes des calliope mini informieren, so Lennartz weiter.

 

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