Klaus Lennartz (SPD) hat eine Sondersitzung des Aufsichtsrates der WFG Rhein-Erft gefordert. Er möchte wissen, welche Zukunftsprojekte im Rhein-Erft-Kreis für eine Förderung durch die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (Kohlekommission) in Frage kommen. In seinem Antrag heißt es: „Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Rhein-Erft-Kreises soll zeitnah Maßnahmen, Vorschläge und geplante  bzw. beschlossene Projekte  zur Bewältigung des Strukturwandels  Rhein-Erft-Kreis – insbesondere aus der Zukunftsstudie „Reloaded 2030“ zusammenstellen, die für eine Förderung durch die von der Bunderegierung eingesetzten Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung geeignet scheinen.  Die sondierten Projekte  und Vorschläge sollen der Kommission zeitnah vorgelegt werden, um entsprechende Fördergelder für die Umsetzung einzuwerben. Zuvor sollen die für die Vorlage an die Kommission zusammengestellten  vorgeschlagenen Projekte sollen dem Aufsichtsrat in einer Sondersitzung vorgestellt werden.“

Lennartz: „Die von der Bundesregierung  installierte Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung soll bereits Ende Oktober 2018 konkrete Maßnahmen für neue, zukunftssichere Arbeitsplätze in den vom Strukturwandel betroffenen Braunkohleregionen empfehlen. Damit wichtige Vorhaben im Rhein-Erft-Kreis dabei berücksichtigt werden können, ist jetzt Eile geboten. “

Ein Instrumentenmix soll den Klimaschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung, Strukturwandel, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Sozialverträglichkeit zusammenbringen. Damit sollen zugleich Perspektiven für zukunftsfähige Energieregionen im Rahmen der Energiewende eröffnet werden, zu denen auch Investitionen in den vom Strukturwandel betroffenen Regionen und Wirtschaftsbereichen gehören. Den Abschlussbericht wird die Kommission Ende 2018 der Bundesregierung übergeben.

Lennartz: „In der für den Rhein-Erft-Kreis entwickelten Zukunftsstudie „Reloaded 2030“ wurden eine Reihe konkreter Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für das Gelingen des mit dem Kohleausstiegs für den Kreis und die gesamte Region einhergehenden Strukturwandels aufgezeigt. Eine Reihe dieser eigens auf die Struktur und Rahmenbedingungen des Rhein-Erft-Kreises zugeschnittenen Maßnahmen, könnten mit Hilfe der, von der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung aufzulegenden Förderkulisse realisiert werden.“

 

 

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