Insbesondere der Rhein-Erft-Kreis  und die Region im Herzen des Städtedreiecks Köln – Bonn – Aachen wären als Standort geradezu prädestiniert!

Kompetenzzentrum für KI wäre auch eine weg- und zukunftsweisende Antwort bei dem anstehenden Strukturwandel!

Die beiden ehemaligen Bundestagsabgeordneten haben sich an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet gewandt und angeregt, dass sich das Land NRW als Standort eines Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (KI) bewerben möge.

Hintergrund  sind die von der Bundesregierung vor Wochenfrist vorgestellten Eckpunkte einer Strategie für Künstliche Intelligenz (KI).  Vorgesehen  ist  in diesem Zusammenhang der Aufbau mehrerer Kompetenzzentren in Deutschland.

Viele Bundesländer buhlen bereits um den Zuschlag für die Ansiedlung eines solches Kompetenzzentrums – insbesondere die unionsgeführten Länder im Südwesten der Republik haben sich gemeinsam schon proaktiv als mögliche  Standorte positioniert.

Für Sozialdemokrat Lennartz, der als Vizepräsident des Deutschen Wirtschaftsverbandes auch die Interessen des Mittelstands vertritt, steht indes vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie künftig auch KMU Zugang zu Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz erhalten können. Hier, so Lennartz – habe das Land NRW gegenüber anderen Bundesländern erhebliche strukturelle Vorteile.

Lennartz: „Willi Zylajew und ich sind der Überzeugung, dass es bei der Standortwahl weniger um geografische Fragen als um Exzellenzen und die räumliche Nähe zu einer innovationsfreudigen Unternehmenslandschaft geht.  Nach unserem Dafürhalten verfügt auch das Land Nordrhein-Westfalen in seinen Regionen über erstklassige Voraussetzungen für das Ansiedeln von einem KI-Forschungszentrum. Künstliche Intelligenz spielt für die Digitalisierung und Digitalstrategie der Bundesrepublik Deutschland und des Wirtschafts- und Hightech–Standortes Nordrhein-Westfalen eine Schlüsselrolle. Grundlegend dafür wären eine standort­nahe anwendungsorientierte KI-Forschung und eine bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in diesem Bereich.“

Zylajew:  „Durch die jahrzehntelange  industrielle Prägung der nordrhein-westfälischen Wirtschaft – in Verbindung mit den vielen renommierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in NRW, insbesondere in der Region im Städtedreieck Aachen–Bonn–Köln scheint uns Nordrhein-Westfalen als Standort für ein KI-Forschungszentrum geradezu prädestiniert. Hinzu kommt die Nähe zu den angrenzenden Benelux-Staaten – insbesondere auch zur europäischen Hauptstadt Brüssel.

Lennartz: „In Hinblick auf den tiefgreifenden Strukturwandel in dem sich unser Bundesland befindet, sehen wir in diesem Zukunftsfeld nicht zuletzt auch einen wichtigen Baustein für die künftige Ausrichtung des Wirtschafts- und Industriestandortes Nordrhein-Westfalen. Die KI ist nach Auffassung renommierter Wissenschaftler, die zweite grundlegende Revolution von Wirtschafts- und Produktionsprozessen, die sowohl die Politik wie die Wirtschaft vor gravierende Herausforderungen stellen wird. Die daraus resultie­renden Chancen sollten wir im Land NRW ergreifen und den sich daraus ergebenden Wandel mitgestalten.“

Zylajew: „Der ehemalige Ministerpräsident Johannes Rau, hat das Land NRW in politischer Zusammenarbeit mit dem damaligen Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Dr. Kurt Biedenkopf zum Land der Hochschulen und Fachhochschulen geführt.  Ministerpräsident Armin  Laschet, kann und wird diese herausragende Arbeit für das Land fortführen .Das Gründen von Zentren für KI wäre dabei ein wichtiger Schritt .

Lennartz und Zylajew haben Ministerpräsident Laschet zugesagt, seine diesbezüglichen Bemühungen aus regionaler Sicht wo immer möglich zu unterstützen.

 

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