Kooperation der Kreiskommunen spart Ausbaukosten und minimiert bürokratischen Aufwand!  Glasfasertechnologie ist Grundvoraussetzung für geplantes 5G Reallabor! Klaus Lennartz regt eine städteübergreifende Initiative für den Breitbandausbau im Rhein-Erft-Kreis an. Lennartz: „Die Unternehmen, Schulen und Haushalte im Rhein-Erft-Kreis benötigen dringend eine effiziente Versorgung mit schnellem Internet. Nicht zuletzt in Hinblick auf den Strukturwandel in der Region hat eine zukunftssichere hohe Internetleistung flächendeckend in allen Kommunen und Ortschaften des Kreises höchste Priorität.“  Das gilt umso mehr als die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ das Rheinische Revier als 5G – Reallabor vorsieht. Die für den neuen Mobilfunkstandart  benötigten Funkmasten brauchen zwingend Glasfaserleitungen. Derzeit läuft die 5G-Frequenzauktion noch auf Hochtouren, erst wenn die Versteigerung beendet ist, kann mit dem Ausbau begonnen werden. Lennartz: „Angesichts des bevorstehenden Ausstiegs aus der Kohleverstromung und dem damit verbundenen Abbau von 2000 bis 3000 Arbeitsplätzen bei RWE in den kommenden Jahren, dürfen wir keine Zeit verlieren, die für die Zukunftsfähigkeit der Region unabdingbaren Weichenstellungen vorzunehmen.“ Die Pläne der Kommission, das Rheinische Revier zu einem 5G-Reallabor zu entwickeln, sollten allemal Anlass genug sein, bereits jetzt, losgelöst von den Mitteln des KWSB-Programms,  mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau im Kreisgebiet  zu beginnen – analog zu anderen Regionen (z. B. Kreis Paderborn) unter Federführung des Kreises. So kann eine flächendeckende Versorgung aller Kreiskommunen gewährleistet, ein Flickenteppich vermieden und die administrativen Kosten  für die einzelnen Kommunen minimiert werden. Fördermittel dafür stehen unabhängig von den Geldern der Kommission bereit.  90 Prozent der Investitionen werden von Bund und Land getragen.  Lennartz: „Der Kreis sollte die Chance nutzen und diese verfügbaren Mittel nicht liegen lassen. Wenn der Startschuss für den Ausbau zu einem 5 G – Reallabor fällt, könnte die benötigte Glasfaserinfrastruktur schon bereitstehen und der Aufbau des 5 G-Netzes mit den dafür notwendigen Funkmasten zügig vorangetrieben werden. Die Gelder aus dem KWSB-Programm könnten anderen wichtigen Projekten im Rheinischen Revier zugutekommen.  Vor allem aber würden die Schulen, Unternehmen und Gewerbegebiete  unmittelbar vom Glasfasernetz profitieren und der Kreis für seine Bürgerinnen und Bürger öffentliches WLAN anbieten.“ Er habe sich jetzt deshalb an Landrat Michael Kreuzberg gewandt und eine entsprechende Initiative des Kreises angeregt, so Lennartz weiter.

 

 

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