04Polizeistiftungsgründer Klaus Lennartz begrüßt das landesweit einmalige Erholungsheim! Im oberbergischen Waldbröl hat Innenminister Herbert Reul das erste Erholungsheim für traumatisierte Polizisten eröffnet.  Die Jugendstilvilla Waldesruh wurde in den vergangenen eineinhalb Jahren so umgebaut, dass sich bis zu vier Polizisten mit ihrer Familie dort wohlfühlen können. Fast eine halbe Million Euro hat die Polizeistiftung investiert. Die markante Villa diente in den vergangenen Jahrzehnten vor allem als Forsthaus. Das Erholungsheim ist vor allem für Beamte vorgesehen, die belastende Einsätze erlebt haben, im Dienst geschlagen, beleidigt oder schwer verletzt wurden. In den vergangenen 70 Jahren sind in Nordrhein-Westfalen 500 Polizisten während der Arbeit gestorben oder wurden so schwer verletzt, dass sie aus dem Dienst ausscheiden mussten. Klaus Lennartz:  Als Mitgründer der Polizeistiftung NRW freut es mich sehr, dass in NRW jetzt ein Rückzugs- und Erholungsort für im Dienst verletzte oder traumatisierte Polzisten und ihren Familien  eingerichtet wurde. In den letzten Jahren hat die Gewalt gegenüber Polizeieinsatzkräften erheblich zugenommen. Hier im Oberbergischen sollen sich betroffene Polizisten erholen und Abstand vom Alltag gewinnen können. Bei Bedarf werden die Beamten psychologisch betreut.  Die Polizeistiftung Nordrhein-Westfalen wurde 1997 auf Initiative der beiden SPD Politiker Klaus Lennartz und Edgar Moron gegründet. Ihr Zweck ist, Polizeibeschäftigte, die infolge ihrer Dienstausübung erhebliche gesundheitliche Nachteile erlitten haben oder dienstunfähig geworden sind, finanziell zu unterstützen. Im Todesfall kann auch Angehörigen eine Beihilfe gewährt werden. Die Polizeistiftung Nordrhein-Westfalen ist als gemeinnützig anerkannt und unterliegt der Stiftungsaufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf.

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