Acceleratorprogramm #startupnation to mittelstand“ bringt israelische Startups in die Region! Rhein-Erft-Kreis soll Kooperationsmöglichkeiten prüfen!

In Hinblick auf den tiefgreifenden Strukturwandel im Rheinischen Revier setzt sich der Hürther Politiker Klaus Lennartz für eine unterstützende Kooperationspartnerschaft des Rhein-Erft-Kreises mit dem von STARTPLATZ – Gründer Dr. Lorenz Gräf und israelischen Regierungsinstitutionen aufgelegten Acceleratorprogramms “#startupnation to Mittelstand” ein. Im Kern soll das  Programm “#startupnation to Mittelstand”,  israelische Top-Startups mit Hiddenchamps und innovationsfreudigen Mittelständlern aus Rheinland verbinden. Die Zusammenarbeit mit den Startups unterstützt die mittelständischen Unternehmen, die Herausforderungen der Digitalen Transformation besser zu meistern und ihren Weltmarkt-Status zu behalten. In einem Vier-Monats-Programm, dem Accelerator, arbeiten die Unternehmen mit dem Startup in einem Pilotprojekt zusammen. Das Unternehmen gewinnt Know-How und Einblick in die Arbeitsweise von Startups. Das Startup lernt das Rheinland kennen und bereitet eine spätere Niederlassungs-Eröffnung im Rheinland vor. Auch die Region profitiert, sie wird innovativer und internationaler. Auf deutscher Seite sind bisher die Kommunen Köln und Düsseldorf Unterstützer und Kooperationspartner in diesem Vorhaben. Lennartz: In einem Gespräch zwischen Dr. Lorenz Gräf und mir wurde deutlich, dass dieses Projekt gerade im Kontext zu den Vorschlägen der Kommission Wachstum Strukturwandel und Beschäftigung (WSB) für das Rheinische Revier und insbesondere für den Rhein-Erft-Kreis von enormer Bedeutung sein könnte. Eine Beteiligung als Koope­rationspartner in diesem Accelerator-Programm bringt die beteiligten Kommunen prominent auf die Landkarte der internationalen Innovationsregionen und macht die beteiligten Kommunen nicht zuletzt durch staatliche israelische Marketing-Kampagnen bei den besten Startups Israels bekannt. Für technologiegetriebene Branchen im Rheinischen Revier und im Rhein-Erft-Kreis wäre die Etablierung israelsicher Startups ein Segen.  Nach dem Silicon Valley gilt Israel und insbesondere die Region um Tel Aviv als das beste und innovativste Ökosystem weltweit. Und Israel selbst bezeichnet sich als Startup-Nation. Das gerade einmal neun Millionen Einwohner zählende Land hat in den letzten Jahren bereits 6.500 Startup-Unternehmen hervorgebracht.“ Meiner Auffassung nach passt das Programm in ganz hervorragender Weise zu dem hier im Rhein-Erft-Kreis geplanten Entrepreneurship. Ein Programm wie “#startupnation to Mittelstand”, das sich direkt an die Industrie im Rheinischen Revier wendet und dessen Ziel die Verbesserung der Innovationskraft der heimischen Industrie ist, verdeutlicht direkt, dass eine Strukturförderungspolitik nicht stand­ortfremde Unternehmen anziehen und bevorteilen möchte, sondern dass in erster Linie die heimische Industrie ertüchtigt wird, mehr Arbeitsplätze und mehr Wertschöpfung zu schaffen. Das Programm zielt gerade darauf ab, etablierte Unternehmen in der Region durch Unterstützung innovativer Startups zukunftsfähig zu machen und eigene Leuchttürme entstehen zu lassen, so Lennartz.   Lennartz: „Dies entspricht zu einhundert Prozent den Zielsetzungen, des  Rheinischen Reviers und des Rhein-Erft-Kreises in Bezug auf den Strukturwandel. Eine Unterstützung des Programms “#startupnation to Mittelstand”, würde den Rhein-Erft-Kreis 20.000,- Euro kosten. Der  Nutzen für die hiesigen Unternehmen in Kombination mit der daraus resultierenden internationalen Beachtung unseres Standortes würde diese, meiner Auffassung nach sehr übersichtliche Investition, allemal rechtfertigen.“ Nicht zuletzt hätte eine wirtschaftliche Kooperation mit israelischen Unternehmen auch eine politische Dimension und würde zur Verstetigung der guten Beziehungen Deutschlands mit Israel beitragen. Deshalb habe ich die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Erft (WfG), Susanne Kayser-Dobiey,   die  Aufsichtsratsvorsitzenden der WfG, Helga Broich, den Verwaltungsratsvorsitzenden der WfG, Thomas Okos, die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen von CDU und SPD, Willi Zylajew und Dierk Timm, Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach sowie   Landrat Michael Kreuzberg gebeten, Unterstützungs- bzw. Kooperations- und Beteiligungsmöglichkeiten des Rhein-Erft-Kreises an diesem zukunftsweisenden internationalen Projekt zu prüfen.

 

 

 

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