Restaurant ist seit 1990 verpflichtet, Bereich im Umkreis von 1000 Metern zu säubern!

In ihrer Antwort auf ein Schreiben von Klaus Lennartz kündigt die Stadtverwaltung Hürth Maßnahmen an, um die dem Schnellrestaurant McDonalds an der Luxemburger Straße  bereits im Jahr 1990 im Zuge des Kaufvertrags auferlegte Abfallbeseitigungsverpflichtung durchzusetzen. Demnach hatte sich der Restaurantbetreiber verpflichtet, den Bereich im Umkreis von 1000 Metern um das Restaurant herum, regelmäßig von ursächlich auf den Restaurantbetrieb zurückzuführenden Abfall zu säubern.   Lennartz wurde von Bürgerinnen und Bürgern zuletzt mehrfach auf die zunehmende Vermüllung der Straßen und Wege im Bereich des Fastfood-Restaurants angesprochen und hatte sich daraufhin  an Bürgermeister Dirk Breuer gewandt.

Lennartz: „Ich begrüße natürlich sehr, dass die Stadt Hürth den Restaurantbetreiber jetzt an seine Pflichten erinnern will. Dass dies bislang offenbar nicht oder nicht nachdrücklich genug geschehen ist, verwundert mich indes sehr und wirft eine Reihe Fragen auf: Etwa, ob  die Mitarbeiter der   Stadtreinigung Kenntnis darüber haben, dass Mc Donalds zur Beseitigung des ursächlich auf den Restaurantbetrieb zurückzuführenden Abfalls  verpflichtet ist. Und, ob dies regelmäßig, ggf. in welcher Häufigkeit, durch wen überprüft wird.“

Die vielen Kommentare zu meiner in den Hürther Gruppen der sozialen Medien veröffentlichten Pressemitteilung, lassen darauf schließen, dass das Problem mit dem Mc Donalds Abfall hinlänglich bekannt und vielen Bürgerinnen und Bürgern ein großes Ärgernis ist, so Lennartz.

Lennartz: „Vor diesem Hintergrund möchte ich ferner erfahren, ob es bereits Beschwerden von Anliegern bzw. Bürgerinnen und Bürgern über den herumliegenden Mc Donalds Abfall gab, ggf. wann und wie damit verfahren wurde? Darüber hinaus habe ich die Stadt auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Restaurantkette zur Müll- und Plastikmüllvermeidung hingewiesen, wonach bis zum Jahr 2025 weltweit nur noch Verpackungsmaterial aus erneuerbaren, recycelten oder zertifizierten Quellen genutzt und sämtliche Verkaufsverpackungen wiederverwertet werden sollen. Zudem sollen für den Heißgetränkekonsum vor Ort nur noch Glas oder Porzellan zum Einsatz kommen, bei Getränken „to go“ sollen Gäste die Option haben, eigene Becher mitzubringen statt für ihren Kaffee auf Einwegbecher zurückzugreifen – und erhalten dafür 10 Cent Nachlass auf ihr Getränk. Nach Angaben von McDonalds, sei man in Deutschland hier bereits auf einem sehr guten Weg.“

Lennartz: „In diesem Zusammenhang habe ich angeregt, im avisierten Gespräch mit dem Restaurantbetreiber seitens der Stadt darauf hinzuwirken, dass das Mc Donalds-Schnellrestaurant in Hürth hier eine Vorreiterrolle übernimmt und schon zeitnah o. g. Maßnahmen ergreifen sollte,  um etwa klimaschädlichen Plastikmüll zu vermeiden.  Schließlich hat der Stadtrat erst vor wenigen Wochen beschlossen, dass der Klimaschutz bei allen die Stadt Hürth betreffenden Entscheidungen künftig höchste Priorität haben soll.“

 

Hier könnten die Stadt Hürth und Mc Donalds öffentlichkeitswirksam belegen, dass es sich bei den Bekenntnissen nicht nur um leere Worthülsen handelt, so Lennartz weiter.

 

 

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