Der Hürther SPD Politiker Klaus Lennartz sorgt sich um die Bäume und Wälder im Rhein-Erft-Kreis.   Das für unsere Breiten schon fast extreme Klima mit anhaltender Trockenheit gefährdet den Baumbestand und hat in unseren Wäldern bereits schwere Schäden angerichtet. Lennartz: „Betroffen sind neben den Wäldern auch die städtischen Grünanlagen, Alleen und der sogenannte Straßenbaumbestand, der nicht nur der Verbesserung des Ortsbildes dient, sondern viele wichtige Funktionen erfüllt, etwa Lärm und Schadstoffe absorbiert und Sauerstoff liefert. Zuletzt sind verstärkt Beschwerden über den Zustand der Allee entlang der verlängerten Decksteiner Straße an mich herangetragen worden. Zwischenzeitlich konnte ich mich persönlich  davon überzeugen, dass einige Bäume augenscheinlich bereits vertrocknet, andere in einem erbarmungswürdigen Zustand sind.“ Nach meinem Kenntnisstand handelt es sich dabei, um Flächen im Eigentum der Stadt Hürth auf denen Ersatzpflanzungen für Bäume vorgenommen wurden, die an anderer Stelle weichen mussten. Deshalb habe ich mich an Bürgermeister Dirk Breuer um Auskunft darüber gebeten,  wie hoch der Investitionsaufwand für die seinerzeitige Pflanzung war und wie hoch der augenblickliche Schaden zu bemessen ist und welche Maßnahmen die Stadt Hürth ergreift, um den bestehenden Baumbestand zu erhalten. Insbesondere interessiert mich, ob für bereits abgestorbene Bäume Ersatzpflanzungen vorgesehen sind und  ggf. in welchem Umfang, so Lennartz. Lennartz: „Bekanntlich zählt der Rhein-Erft-Kreis zu den waldärmsten Regionen in Nordrhein-Westfalen. Ausgehend von dieser Tatsache hatte ich  anlässlich  meines 50. Geburtstag vor 25 Jahren, die Gratulanten anstelle der mir zugedachten Präsente um Geldspenden für das Waldvermehrungsprogramm des Rhein-Erft-Kreises gebeten. Auf diese Art kam die beachtliche Summe von  27.000,- DM zusammen, die zweckgebunden für die Anpflanzung von 1,8 ha wertvollen Laubwalds verwendet wurde.“ Vor diesem Hintergrund habe ich mich auch an Kreisdezernent Berthold Rothe gewandt und um Mitteilung gebeten, welche Auswirkungen die anhaltende Dürreperiode – insbesondere der letzten zwei Jahre – speziell auf den von meinen Gratulanten bzw. mir gespendeten und seit einem Vierteljahrhundert angewachsenen Wald hat, wie sehr der ohnehin recht übersichtliche Kommunalwaldbestand  im Rhein-Erft-Kreis durch die extreme Trockenheit insgesamt beschädigt wurde und welche Maßnahmen seitens des Kreises erwogen werden, bzw. geplant sind, um den Baumbestand und die Wälder im Rhein-Erft-Kreis zu schützen und zu erhalten, so Lennartz weiter.

 

 

 

 

 

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